Alles neu macht der Mai?

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So oder so ähnlich, wollte ich meinen Blogpost schreiben über einen weiteren Monat in diesem Jahr. Ich hab mir überlegt, dass es schön wäre, meine Reflexionen und Gedanken mit euch zu teilen. Was war neu? Was beschäftigt mich und ist dieses Jahr, wie ich es mir erwünscht habe?

Heute nehme ich euch mit auf eine intime Reise, manchmal kommt eben alles anders als gedacht. Und wenn mich 2020 was gelehrt hat, dann wohl das. Fangen wir vorher an: 2019 war das absolute Kontrastprogramm – wir hatten so viel geplant: eine Reise nach Bali – unsere ERSTE gemeinsame Reise, ein Umzug nach Hamburg, Beginn eines Studiums, der Auszug von Zuhause, tolle Konzerte und eine Reise nach Mallorca. Das Jahr war so unglaublich aufregend. 2020 wollten wir ankommen: in unserer neuen Stadt, in der Uni. Zeit zum runterkommen, ankommen. Und doch kam alles dann anders und das so plötzlich. Aber seht selbst:

Ziele hatte ich viele: Spagat lernen, mal absagen, Pole Dance, Sauna. Ehrlich gesagt habe ich davon ziemlich viel bereits in den ersten 3 Monaten erlebt – bevor unser Leben nicht mehr die Playtaste, sondern auf einmal die Pausetaste gedrückt hat. Für mich vielleicht sogar ein Geschenk. Aber seht selbst..

Du gehst kein Risiko ein, wenn du für dich selbst einstehst.

Januar + Februar
Nach einem wunderschönen Silvester, welches wir mit ganz lieben und engen Freunden von uns verbracht haben, sind wir in das neue Jahr gestartet. Mein Visionboard hat mir aufgezeigt, was ich alles ändern will. SPOILER: Mit dem gesunden Essen hat es leider noch nicht so geklappt, merke ich gerade. Fangen wir mit Pole Dance an, ein Hobby, was ich ewig schon toll fand aber mich irgendwie nie so richtig getraut habe. TSCHAKA. Einfach machen und raus aus der Comfortzone, rein ins Abenteuer – schön, war es. Bin ich doch wieder einmal über mich selbst hinausgewachsen. Alleine einfach irgendwo hin, etwas nicht perfekt zu können und trotzdem am Ball bleiben. Fühlt sich richtig gut an – vielleicht hast du so was ja auch auf der Agenda: ran da! Auch in die Sauna bin ich ab diesem Jahr mindestens 2-mal die Woche. Ich habe mir endlich die Ruhe und Entspannung zurückgeholt, die mir in diesen ersten 2 Monaten sehr gefehlt hat. Warum? Meine erste Klausur in der Uni stand an und ich will ehrlich mit euch sein: Ich hatte so angst durchzufallen. Was neues, etwas, was man noch nicht einschätzen kann, und da schreibe ich doch schon „nur“ eine Klausur – dann wird man die doch wohl schaffen. Gedanken, die mich wochenlang verfolgt haben – um am Ende zu bestehen. Check: Ich bin stolz auf mich. Aber nicht nur das, ich habe mein erstes Praktikum gemacht und es hat sich so sehr nach dem angefühlt – was mich glücklich macht. Anderen Menschen zu helfen. Ich mag es sehr, es ist für mich nicht ein Beruf – sondern meine Berufung. Vielleicht mag ich es, deswegen so gerne. Instagram, mein Podcast und Blog fühlt sich nach genau dem an – Menschen mit meinen Erfahrungen helfen zu können. Nicht nur vielleicht, es ist so. Ich weiß es.

März + April
Semesterferien, die Ersten in meinem Leben. Was soll ich denn alles mit der Zeit machen ? Nach Hause fahren, Zeit mit meinen Freunden verbringen, erster Urlaub mit meinen Unimädels und mich endlich mal nur auf die Selbstständigkeit konzentrieren, so war meine Wunschvorstellung. Aber was kam, war ehrlich gesagt pure Erschöpfung. All das neue und das ständige Lernen und nebenbei Vollzeit selbstständig zu sein – haben an meinen Kräften gezogen. Irgendwann habe ich mich dann dazu entschieden einfach alles erst mal abzusagen und das habe ich dann auch getan. Zeit für mich, Zeit mit meiner Familie, Yoga, lange Spaziergänge – ich habe einfach richtig viel Zeit für mich selbst genommen und wisst ihr was? Das war auch ein Punkt auf meiner TO-DO-Liste. Und somit kann ich einfach stolz auf mich sein. Ganz viele Wochen für mich und dann kam die Kontaktsperre. Noch mehr Zeit zum Ankommen, nicht sozial aber in mir. Die Semesterferien wurden verlängert und ich hab es ehrlich gesagt sehr genossen.

Mai + Juni
Die Zeit rast und auf einmal frage ich mich: „Wo ist dieses Jahr geblieben?“ ; „Wie wird es weitergehen?“. Corona fühlt sich manchmal schon fast vergessen an und ich genieße den ersten kleinen „Sommer“ in Hamburg und in meiner Heimat. So viele wunderschöne Ecken haben wir mit dem Rad entdeckt. Und kurz bevor der Mai gestartet hat, habe ich wieder etwas gemacht – was sich so richtig angefühlt hat: mein eigener Blog, Podcast und Stickershop. Für ganz viele von euch mag, dass nach gar nicht so viel aussehen aber hinter den Kulissen haben wir wochenlang von morgens bis abends gearbeitet. Zeitweise hatten wir nicht mal Zeit zum Kochen aber wisst ihr was? Mein Herz ist darin aufgegangen. Neue Plattformen, neue absolute Herzensprojekte. Aber somit war der Mai und Juni (bis jetzt) eine ganz schön große Herausforderung: Uni, Instagram, Podcasts und der Blog – dazu natürlich alles, was ihr gar nicht so mitbekommt: Calls, Kooperationen planen und umsetzten, Mails, Austausch. Ich mag dieses Leben sehr, sehr nur würde ich mir manchmal wünschen für beides 100% zu haben – funktioniert leider nicht. Und so habe ich gelernt, dass ich nicht immer 100% geben muss, die Produktivität etwas mehr hinten anzustellen und dazu zu stehen. Was für eine erleichternde Erkenntnis.

Der Weg ist das Ziel

Konfuzius

Was ich mir für das nächste halbe Jahr wünsche? Die gleiche Ehrlichkeit mit Dingen umzugehen. Der Weg ist das Ziel – manchmal dauert es seine Zeit Dinge nicht nur anzugehen und so zu sehen, sondern sie auch zu fühlen. Und da hat sich einiges in diesem ersten halben Jahr 2020 geändert – ich habe angefangen viele Veränderungen zu fühlen und bin mir so ein Stück auf meinem Weg zur Selbstliebe näher gekommen. Step- by Step. Die kleinen Feinheiten machen einen riesigen Unterschied. Für die nächsten 6 Monate wünsche ich mir mich noch nachhaltiger zu verhalten, gesünder zu leben, viel mehr auf meiner Ukulele zu spielen und mehr zu shooten.

Diese Reflexion ist unglaublich wichtig. Mach es doch auch mal – manchmal fühlen sich Dinge danach ganz anders an.

Fühl dich umarmt!
Eure Male

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Anna

    So so schöner Blogpost, danke das du immer so ehrlich über alles sprichst

  2. Alina

    Liebe Male,

    ein ganz toller Post! Das hat mich sehr inspiriert und ich werde denke ich, das letzte halbe Jahr auch mal Revue passieren lassen. So unglaublich wichtig!

    Liebste Grüße
    Alina von https://alinskajax.blogspot.com/

    1. Male Geers

      Das freut mich sehr, wenn es dich inspirieren konnte. Viel Erfolg dabei!

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