Mein Schritt in ein veganes Leben

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Ich bin mehr oder weniger vegan seit fast 2 Jahren. Fleisch habe ich bis vor 3 Jahren noch gegessen. Früher habe ich das Mett auf dem Brot so geliebt, den Fleischsalat am Sonntagmorgen oder auch mal Chicken oder eine deftige Hühnersuppe. Was ich dir damit sagen will: keiner wird von heute auf morgen vegan und das ist auch okay so – ist eben ein Prozess, wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch.

Wenn mir jemand erzählt hat – das die Mortadella ein Schwein war, war ich sauer. Diese Art der Gespräche gab es nicht selten und genauso oft habe ich es nicht verstanden, dass jemand mir so den Appetit verderben wollte. Paradox nicht wahr? Wir denken eben nicht darüber nach, woher die Tiere kommen, verbinden keine Bilder mit ihnen und essen unreflektiert Wurst für Wurst in uns hinein.

Irgendwann längst überfällig habe ich mich dazu entschieden, aufzuhören Tiere zu essen. 2 x ist der Versuch gescheitert aber beim 3x – als keiner an mich geglaubt hat — habe ich s durchgezogen. Viele Dinge haben sich schlagartig verbessert: mein Gewissen, meine Aufklärung aber auch meine Magenbeschwerden dich bis dahin immer noch oft hatte. Diese Magenbeschwerden waren der letztendliche Grund zu beschließen mal auf alle Lebensmittel die tierische Produkte enthalten zu verzichten: das erste Mal ausprobiert auf einer Campingreise und was passierte? Ab dem ersten Tag hatte ich keinerlei Magenbeschwerden mehr, die mich so viele Jahre begleitet haben. Meine Gesundheit hat mir gezeigt, welche Form für mich die beste ist. Sollte dies eigentlich nur ein Versuch werden, bin ich dabei geblieben und verstand nun auch, dass die Tiere leiden – wenn sie in Form von Milch zu Käse verarbeitet werden. Auf einmal war es so paradox, dass ich dachte ich würde Tiere schützen- in dem ich vegetarisch essen würde. Und ich habe verstanden, dass ich nicht nur meiner Gesundheit und den Tieren was gutes tun würde, sondern auch der Umwelt.

Also war klar: Ich will vegan sein und das soll auch so bleiben. Juli 2018

Über die Zeit habe ich gelernt, dass es gar nicht schwer ist vegan zu leben. Habe viel mit Ersatzprodukten gearbeitet, um für mich dann doch zu merken — das es auch ohne geht und der Weg viel gesünder ist. Angefangen mit Brötchen backen, Kartoffeln mit Gemüse, allerlei Pastagerichte: es gibt so viel, versprochen.

Mittlerweile würde ich mich nicht mehr zu 100% vegan bezeichnen. Ich bin in dem Bereich nicht dogmatisch und esse auf Geburtstagen, Familienfeiern – Ausnahmesituationen auch mal nicht vegan, sondern vegetarisch. Ist für mich völlig okay so und mir ist es wichtig in dem Bereich ganz ehrlich zu sprechen, denn ich weiß das viele es so machen. Vielleicht heimlich Zuhause, vielleicht in der Öffentlichkeit. Es gibt Momente, da geht es nicht anders oder würde sich nach Zwang anfühlen. Wichtig ist es für mich die Momente bewusst zu erleben, zu hinterfragen.

Mein Weg in ein (fast vollständig) veganes Leben. Mittlerweile beschreibe ich die Gründe so: ökologisch, moralisch und gesundheitlich.

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Deine Male

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Rahel

    Vor ca einem halben Jahr habe ich begonnen auf Fleisch zu verzichten. Damals war ich noch in meinem Auslandsjahr. Doch seit dem ich wieder in Deutschland bin, habe ich angefangen immer mehr vegan zu leben und es fühlt sich gut an. Ich hinterfrage immer mehr. Es ist soo gut♥️ Lg

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